Warum und wie entgifte ich meinen Hund?

Wir Menschen haben mit Belastungen und Giftstoffen zu kämpfen. Genauso geht es unseren Hunden.

Die Umweltbelastung ist dabei hoch wie nie, wir sind ca. 50.000 bis 60.000 verschiedenen giftigen und belastenden Umweltsubstanzen ausgesetzt, nicht im Jahr, sondern täglich.

 

Von welchen Substanzen reden wir?

 

  • landwirtschaftliche Spritzmittel

  • Gifte in Baumaterialen

  • Bau- und Industrieschadstoffe

  • Medikamente

  • chemische Wurmkuren

  • Impfungen

  • Lebensmitteln

  • Abgase

  • usw.

 

Der Körper, bei Tier oder Mensch, hat die Fähigkeit sich selbst zu entgiften. Kommt der Organismus nicht ausreichend damit klar, drohen chronische Krankheiten, Allergien bis zum Krebs. Auch unsere Hunde sind davon betroffen.

Eine regelmäßige Vorsorge ist deshalb sehr wichtig, damit der Schaden für den Organismus nicht zu groß wird. Wichtig ist eine regelmäßige Darmsanierung beim Hund und ein- bis zweimal im Jahr sollte Ihr Tier entgiftet werden.

Verantwortungsbewusste Hundebesitzer sollten sich damit beschäftigen und sich die Zeit nehmen. Im Internet finden Sie viele Seiten und Produkte, die sie kaufen können und das ist manchmal sehr verwirrend. Wir werden Ihnen hier die wichtigsten Punkte zusammenfassen. Entgiftung muss nicht teuer sein. 

Was gehört zu einer Entgiftung?

Besonders kritisch hinterfragt werden sollte die Fütterung des Hundes. Muss es wirklich jeden Tag Trockenfutter und Dosenfutter geben? Industrienahrung beinhaltet meist auch etliches an chemischen Hilfsstoffen, deren Wirkung oder Unschädlichkeit noch gar nicht richtig bewiesen ist.

Warum nicht öfter für den Hund selbst kochen? So kann der Hundehalter selbst bestimmen, was sein Tier frisst und was nicht. Natürlich kann es bei einer Entgiftung zu einigen Nebenwirkungen kommen. Da die Entgiftung dem Hund viel Energie abverlangt, kann es vorkommen, dass Ihr Hund müde oder träge wirkt.

Während der Entgiftung kann es zu Haarausfall, Schuppenbildung, starker Juckreiz – trockene Haut, es können sich Ekzeme bilden und es kann zu Ausschlag oder Ohrentzündungen kommen. Viele Hunde entgiften auch über die Haut und die Ohren. Aber eigentlich ist es gut so, wenn es dazu kommt, den so merken Sie, dass die Entgiftung wirkt, da der Hundekörper die Giftstoffe ausscheidet.

Aber jetzt bitte nicht dagegenwirken, sondern vielmehr Ihr Tier unterstützen. Regelmäßige Fellpflege und Liebkosungen gehören auch dazu. Geben Sie Ihrem Hund zur Unterstützung einmal pro Woche 1-2 Eigelb (essenzielle Fettsäuren) und Bierhefe (Vitamin B).

Achten Sie immer darauf, dass Ihr Hund viel trinkt. Geben Sie etwas Honig, Öl oder Eigelb ins Trinkwasser. Sie werden sehen, Ihr Haustier liebt es. Fangen Sie Regenwasser auf, wird oft lieber getrunken als Leitungswasser.

Und immer daran denken: 

  • was über dem Darm nicht ausgeschieden wird, muss die Leber verarbeiten

  • was über die Leber nicht ausgeschieden wird, muss die Niere verarbeiten

  • was die Niere nicht ausscheidet, muss die Haut verarbeiten

 

Die Entgiftung sollte sanft durchgeführt werden, so werden die Organe und die Haut gereinigt. Sie können dies mit der Ernährung steuern, damit die Entgiftung langsam und schonend durchgeführt wird.

Die letzte Wurmkur sollte mindestens 3-4 Wochen zurückliegen. Hat Ihr Hund eine Infektion, lassen Sie diese erst ausheilen. Schlecht ist es nicht, die Fütterung diätisch anzupassen.

Hat Ihr Hund akute Hautprobleme und zeigen sich allergische Reaktionen, besuchen Sie einen Tierarzt.

So eine Entgiftung regt zum Überlegen an. Halten Sie Ihren Hund artgerecht, bekommt er das richtige Futter, ist es schadstoffarm und nährreich, ist der Hund zuviel alleine, genügt die Bewegung.

Eine gesunde Ernährung ist von Vorteil. Nehmen Sie frisches Fleisch, Gemüse und einen guten Futtermittelzusatz. Trocken- und Dosenfutter sollten reduziert werden.

Es gibt viele Möglichkeiten und Hausmittel Ihren Hund zu entgiften. Fangen Sie mit der Darmsanierung an. Auch sollten die Leber und die Nieren 1-2-mal im Jahr auf natürlichen Weg entgiftet werden.

Stärken Sie vorher den Organismus Ihres Haustieres. Eine Entgiftung ist für den Körper anstrengend und fordert viel Energie. Überprüfen Sie die Ernährung.

Lassen Sie beim Tierarzt ein Blutbild machen, um die Mängel festzustellen. Notfalls kann man die mit Nahrungsergänzungsmitteln ausgleichen.

Bewegung ist wichtig, Ausdauer ist besser als Stöckchen werfen. 

Was unterstützt die Entgiftung?

 Achten Sie darauf, dass Ihr Hund folgende Stoffe zusätzlich erhält, sie unterstützen die Ausleitung enorm:

  • Zeolith = Mineralerde

Feingemahlene Mineralerde hilft bei der Entgiftung. Sie wirkt unterstützend. Zeolith bindet die Giftstoffe (wie Schwermetalle, Darmgase, Säuren, Bakterien und Schimmelpilze, etc.) und diese werden mit dem Kot ausgeschieden.) 

  • Betonit = Heilerde

Heilerde kann eine große Menge an Schad- und Giftstoffen aufnehmen. Sie hilft dazu, dass sich die Giftstoffe nicht im Körper ausdehnen, sondern wirklich ausgeschieden werden. 

  • Chlorella = eine Alge

Chlorella hilft die Umweltgifte wie Insektizide und Pestizide, Blei, Kadmium, Zinn, Quecksilber, Palladium, und Nickel zu binden. Sie werden dann auf natürlichem Weg wieder ausgeschieden. 

  • Zahlreiche Vitalpilze

Pilze helfen beim Verarbeiten, ähnlich wie Schwämme. Sie nehmen große Mengen an Giftstoffen auf. Die Qualität muss stimmen, am besten legen Sie selber Kulturen an. 

Welche natürlichen Ergänzungen eignen sich für eine Entgiftung?

Regulat = Enzyme zur Entgiftung: Es ist erwiesen, dass diese Enzyme den Entgiftungsprozess unterstützen, und die körpereigenen Enzyme aktivieren. 

Selen = Mangel ist Ursache vieler Beschwerden: Selen spielt eine große Rolle und es wird viel bei der Entgiftung verbraucht. Sie finden es in Paranüssen, Sesam, Knoblauch (nicht so viel und lieber als Granulat) oder in frischgeflockten Leinsamen. Selen wird auch gut über Haferflocken, Naturreis und Weizenvollkorn aufgenommen. 

Vitamin E und C: Vitamin E finden Sie in Weizenkeimöl und Vitamin C in frischen Obst und Gemüse. 

Mariendistel (unterstützt die Leber): Die Mariendistel ist ein natürliches Heilmittel. Sie helfen bei der Leberentgiftung und fordert die Regeneration. Sie ist das wirksamste Leberheilmittel und wird sogar bei der Lebensrettung bei Vergiftungen hoch dosiert eingesetzt. 

Kräuter (zum Beispiel Bärlauch, Brennnessel, Löwenzahn, Koriander): Löwenzahn stärkt die Leber und die Nieren und hilft gegen viele Krankheiten. Die Brennnessel regt die Nierenfunktion an und ist harntreibend. 

MSM = organischer Schwefel ( Methylsulfonylmethan): MSM ist einer der häufigsten aktiven biologischen Schwefelverbindungen in der Natur. Schwefel ist wichtig bei körpereingenen Entgiftungsprozess. 

Kolloidales Silber (in bester Qualität): Silber bindet Quecksilber, kommt mitunter bei Impfungen vor. Kolloidales Silber muss in bester Qualität fachmännisch hergestellt werden, sonst kann es zu Verfärbungen der Schleimhäute oder der Haut kommen. Silber sollte aber nicht zulange gelagert werden. Sie können dies selbst mit geeigneten Geräten (finden Sie im Handel) herstellen. 

Wie kann die Homöopathie dabei helfen?

 Es gibt viele Mittel als Globuli oder Tropfen. Sie unterstützen die Entgiftung und kann je nach Beschwerden unterschiedlich eingesetzt werden. Es empfiehlt sich auch eine Lichttherapie.

 Hier ein paar Beispiele: 

  • Toxex – löst Giftstoffe und Schlacken aus den Geweben

  • Sulfur – sehr gut bei Hautproblemen, kann auch anders eingesetzt werden

  • Entoxin – gibt es als Paket zur Entgiftung

  • Phönix Spagyrik – als zusätzliche Entgiftungstherapie

  • Nux vomica – zum Entgiften nach Antibiotikaeinnahme

  • Okoubaka – allgemeine Entgiftung 

Wie lange dauert der Vorgang?

Für den Hund ist eine Entgiftung ein anstrengender Vorgang, führen Sie das kurweise aus. Bitte nicht unnötig in die Länge ziehen, vier bis sechs Wochen genügen. Und nach 3-4 Wochen den Körper des Hundes wiederaufbauen und stärken. Geben Sie Ihrem Hund ein ausgewogenes und nährstoffreiches Hundefutter. Erst danach kann wieder mit der Entgiftung weitergemacht werden, wie lange so eine Entgiftung dauert, ist aber von Hund zu Hund verschieden. 

Hat der Hund weiter keine gesundheitlichen Probleme genügt im Jahr ein- bis zweimal eine Entgiftung. 

Was kann ich meinem Hund danach Gutes tun?

Geben Sie Ihrem Hund gesunde und ausgewogene Ernährung. Sorgen Sie für genug Auslauf und Liebe. Die Ernährung sollte artgerecht, ausgewogen und schadstofffrei sein. Sorgen Sie für eine gesunde Umgebung, schützen Sie Ihren Hund so gut es geht gegen Schadstoffe. 

Medikamente, Spot Ons und Wurmkuren werden viel zu oft leichtfertig verabreicht und müssen oftmals nicht sein. Auch die Umgebung des Hundes sollte so schadstoffarm wie möglich gehalten werden. Trink- und Futternäpfe, Schlafplatz, Transportkiste etc. sollten auf Schadstoffbelastung geprüft und gegebenenfalls ausgetauscht werden.

 

Gepostet am 15.10.2017 von Ronny Scholz
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